Nur eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft stand für den KKS bereits das nächste Highlight an: die Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga in Mannheim. Für den KKS gingen mit Annika Noack, Louis Wahl, Dirk Neubrandt, Jan Zimmermann und Achim Noack dieselben Schützen an den Start, die zuvor den Titel in der Badenliga gesichert hatten. Lediglich Jonah Wahl fehlte weiterhin, was dem Trainer im Vorfeld einige Sorgen bereitete – schließlich traf man hier ausschließlich auf die besten Teams anderer Verbände.
Im ersten Match gegen Völklingen starteten Annika Noack, Louis Wahl und Dirk Neubrandt. Mit 54 Ringen gelang ein ordentlicher Auftakt, doch Völklingen setzte mit 57 Ringen direkt ein Ausrufezeichen. Im zweiten Satz unterlief beiden Teams jeweils eine Null, wodurch Völklingen den Satz knapp mit 44:43 für sich entschied. Auch der dritte Satz ging mit 51:49 an den Gegner – das erste Match war damit verloren.
Auch im zweiten Duell gegen Waldsee fand der KKS nicht ins eigene Leistungsniveau und unterlag deutlich mit 0:6 Punkten. Waldsee präsentierte sich insgesamt als stärkstes Team und sicherte sich am Ende den Sieg in der Relegation.
Nach einer Umstellung – Jan Zimmermann kam für Dirk Neubrandt ins Team – zeigte die Mannschaft jedoch eine klare Reaktion. Gegen den bis dahin führenden Gegner aus Reutlingen entwickelte sich ein spannendes Match, das der KKS mit 6:4 für sich entscheiden konnte. Die Erleichterung im Team war spürbar.
Auch die folgende Begegnung gegen Zell im Wiesental war an Spannung kaum zu überbieten. Nach vier Sätzen lag der KKS knapp zurück, doch im entscheidenden fünften Satz bewiesen die Schützen Nervenstärke und gewannen diesen hauchdünn mit 55:54. Damit sicherte sich das Team einen weiteren wichtigen Punkt.
Nach einer 20-minütigen Pause konnte der Schwung jedoch nicht mitgenommen werden. Gegen Schallbach (4:6) und Weilheim/Teck (0:6) setzte es weitere Niederlagen. Im abschließenden Match gegen Mommenheim, in dem Achim Noack für Jan Zimmermann ins Team kam, unterlag der KKS nochmals mit 4:6.
Am Ende stand der achte Platz in einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld. Ein kleiner Trost bleibt jedoch: Mit dem Sieg gegen Reutlingen konnte der KKS einem der beiden späteren Aufsteiger eine Niederlage zufügen.
Trotz des Ergebnisses blickt die Mannschaft auf eine insgesamt erfolgreiche Ligasaison zurück. Mit etwas mehr Konstanz – und vielleicht in Bestbesetzung – wäre möglicherweise sogar noch mehr möglich gewesen.
